Geschichte

Maria Piller, die Gründerin, hat selbst langjährige Erfahrung in der Pflege. 1981 legte sie als Zwanzigjährige das Staatsexamen zur Kinderkrankenschwester erfolgreich ab. Sie arbeitete im Carl-von-Basedow-Klinikum, in der Poliklinik Merseburg und wurde später Gemeindeschwester in der Stadt Braunsbedra. Kurz nach der Wende wurden alle Gemeindeschwestern entlassen. Sie begann noch einmal neu beim Pflegedienst des DRK, doch sie hatte eigene Vorstellungen, wie Pflege sein sollte. Sie beschloss, sich selbstständig zu machen.

Pflegedienst startet in der Garage

Mit 3 Mitarbeitern begann sie in einer umgebauten Garage vor ihrer Wohnung in der heutigen Goethestraße. Begleitend dazu machte sie ihre Weiterbildung als Heimleiterin in der Alten- und Behindertenhilfe, denn sie hatte noch weitere Pläne.

Das erste Seniorenhaus Geiselblick

Mit der Pflegeversicherung 1995 vergrößerte sich der Pflegedienst rasch und es boten sich neue Entwicklungschancen. Maria kaufte ein Grundstück im Zentrum von Braunsbedra mit der Vision, dort ein Seniorenhaus zu errichten. Doch als „Frau aus dem Osten“ hatte sie bei der Finanzierung keine Chance. Sie suchte nach einem Investor, fand ihn, plante und baute mit ihm gemeinsam das Seniorenhaus Geiselblick.

Ein Seniorenhaus kommt selten allein: Am Persebach entsteht ein zweites

Der Eigentümer eines idyllisch gelegenen Grundstücks in Bad Dürrenberg kam auf Maria zu und bat sie, ein Konzept für ein Altenpflegeheim für die Bank zu entwickeln. Das Konzept wuchs ihr ans Herz, sie begleitete den Bau und mietete das Seniorenhaus dann selbst.

Pflegelandschaft (fast) komplett: Tages- und Kurzzeitpflege Am Markt

Schön ist es, wenn man innerhalb einer Region das gesamte Spektrum an Pflege abdecken und den Einwohnern ein nahtloses Angebot machen kann. So kam 2011 noch die flexible Tages- und Kurzzeitpflege hinzu, die pflegebedürftige Menschen zeitweise und kurzfristig versorgt.

… und bald noch kompletter: Planung von ambulanten Wohngemeinschaften

Wie will man leben, wenn die Kinder aus dem Haus und weit weg sind – und man selbst nicht jünger wird? Ambulante Wohngemeinschaften bieten hier eine gute Option.

Das Leben findet in Gemeinschaft statt. Dennoch hat jeder seinen Rückzugsort in seine abgeschlossene eigene Wohnung. Ein/e Betreuer/in ist rund um die Uhr vor Ort, um Hilfe zu leisten oder zu koordinieren. Solche Wohneinheiten entstehen in Neumark auf dem Grundstück der ehemaligen Fleischerei/Post.